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H A N S F R I E D R I C H -
M Ü N C H E N GRAFIK
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verletzung der landschaft |
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Reflexionen über Landschaftsverletzung
Bei HANS FRIEDRICH erscheint
Landschaft weder als ein Stück heiler Welt, In dieser Phase war
die grundlegende Frage
nach dem Aufeinandertreffen von Natur und Technik, Doch es sind weniger die
Veränderungen, die (Zer-)Störungen im Erscheinungsbild von Landschaft,
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Beispiel: FRIEDRICH malt einen
schneebedeckten Berg, in dem man einen Drei- oder Viertausender vermuten könnte - wäre da nicht die rote Stange, die den Berg unterhalb des Gipfels durchbohrt. |
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Diese Stange steht symbolisch für den technischen Eingriff des Menschen in die Natur. Doch sie wirkt nicht nur als aggressive Verletzung des Berges, sondern - wesentlicher noch - als Veränderung des Eindrucks seiner Dimension : In der Vorstellung gleicht sich die Größe des Berges an die möglich denkbare Größe einer derartigen Stange an und lässt den Berg zu einem Erdhaufen schrumpfen. Dass es sich trotzdem um ausgesprochen "schöne" Bilder handelt, ist kein Widerspruch : Auch die "technische Maßnahme" der Pass-Straßen im Hochgebirge hat - anders als eine Untertunnelung - ihren ästhetischen Reiz, doch beide bewirken eine Störung traditioneller Proportionen von Mensch und Landschaft : Ganze Gebirge lassen sich scheinbar mühelos und von jedermann überwinden ... |
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1."Bergpyramide-Verletzung der
Landschaft" - 1979, 200 x 150 2."Einschnitt" - 1977, 170 x 170 3."Verletzung der Landschaft - Berg" - 1976, 170 x 170 4."Schneepyramide" - 1977/79, 140 x 140 5."Schneewunde" <i> Schneelandschaft |
Text:
nach Jürgen Morschel (Auszug) Vergrößerung/Weiterleitung bitte auf die Vorschaubildchen klicken |
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